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Beschneidungsverbot von Jungen: die Kriminalisierung von Juden und Muslimen

26. Februar 2015

Tl;dr Gegen die Kriminalisierung der Beschneidung von Jungen – deutlich machen, dass Muslima und Muslime sowie Jüdinnen und Juden Teil dieser Gesellschaft sind.

In Zeiten wie diesen, in der #pegida Demonstrationen auf Deutschen Straßen Muslimas und Muslimen Verstehen geben „Ihr gehört nicht zu uns“ und deutsche Gerichte mit der Erklärung, das Anzünden von Synagogen sei kein Antisemitismus Jüdinnen und Juden zu Verstehen geben „Ihr gehört hier nicht hin“, gibt es Unverantwortliche symbolische Aussagen, die beiden Gruppen verdeutlichen: „macht was wir für Richtig halten oder geht weg.“

Zu diesem symbolischen Aussagen,deren Inhalt ein Deutliches „Ihr gehört nicht zu uns“ beinhaltet, gehört das bejubeln des Fehlurteils vom 7. Juni 2012 des Landgericht Köln zur Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen im Jahr 2015 als ein Symbol für Freiheit und Selbstbestimmung

Im Folgenden Gründe, warum eins nicht „Für“ Beschneidung sein muss, aber gegen gegen jegliche Form der Kriminalisierung von Beschneidung von Jungen sein sollte.

Für jüdische und muslimische Bürgerinnen und Bürger ist die Frage existentiell, ob sie zukünftig einen wesentlichen Teil ihrer religiösen und kulturellen Tradition in Deutschland ausüben und in der von ihnen gewählten Art und Weise Beschneidungen von Jungen durchführen können.

Hier sind sich konservative und liberale Jüdinnen, Juden, Muslima und Muslime einig.

In der Debatte um die Beschneidung von Jungen konkurrieren Rechte miteinander

Bei der Debatte um die Beschneidung kleiner Jungen konkurrieren mehrere Rechte miteinander: das Recht auf Religionsfreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf religiöse Selbstbestimmung, Elternrechte, Kinderrechte.

Eines steht fest: Menschen müssen sich in Abwägung der Argumente und Rechtspositionen letztlich politisch positionieren.

Leitmotiv dabei ist der gesellschaftliche Zusammenhalt unter Anerkennung und Respekt unterschiedlicher Lebensweisen,Weltanschauungen und religiöser Überzeugungen auf der Basis der allgemeinen Menschenrechte.

Wichtig und Grundsätzlich ist: Die Beschneidung von Jungen ist nicht vergleichbar mit der genitalen Verstümmelung von Mädchen. Analogien verbieten sich deshalb.

[Die Debatte um Beschneidung wird begleitet von Antimuslimischen und antisemitischen Klischees. Die Tatsache, dass es in Deutschland einen seit Jahren wachsenden Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus gibt, muss immer Teil der Erwägungen beim Reden über Beschneidung sein.]

Das Kölner Landgericht führt in seinem Urteil vom 7. Juni 2012 das Recht auf religiöse Selbstbestimmung als ein Grund für die Forderung nach einem Verbot der Beschneidung von Jungen an. Das Landgericht stellt in seinem Urteil fest: „Diese Veränderungen [des Körpers des Kindes durch Beschneidung] läuft dem Interesse des Kindes, später selbst über seine Religionszugehörigkeit entscheiden zu können, zuwider.“  Das Argument trifft nicht zu.

Uns ist keine Religion oder Weltanschauung bekannt, die Beschnittenen die Aufnahme in ihre Reihen verwehrt.

Die Unterstellung, jüdischen und muslimischen Eltern gingen unverantwortlich mit Kindern um

Umgekehrt ist es auch nicht so, dass jeder der beschnitten ist, automatisch Jude oder Muslim ist oder wird.

Die Befürworter des Kölner Urteils argumentieren, dass Beschneidung aus religiösen Gründen ein nicht medizinisch notwendiger körperlicher Eingriff ist und deswegen als Körperverletzung zu werten sei.

Aber alle medizinischen Eingriffe haben immer eine gesellschaftlich-kulturelle Dimension. Eltern haben einen Ermessensspielraum bei körperbezogenen Entscheidungen für ihre Kinder bei Heileingriffen, Impfungen, Schönheitsoperationen, Geschlechtszuweisungen bei Intersexualität. Von daher müssen sich wir uns die Frage stellen, warum es gerade jetzt eine Kampagne für eine Einschränkung der Beschneidung gibt, andere körperliche Eingriffe aber außen vor bleiben.

Die Auffassung, die Beschneidung widerspreche dem Kindeswohl, unterstellt der Mehrheit der jüdischen und muslimischen Eltern, unverantwortlich mit ihren Kindern umzugehen.

Durch die Drohung mit dem Strafrecht erreicht eins nicht weniger Beschneidungen, sondern eine Verunsicherung und Stigmatisierung der Betroffenen. Das kann dazu führen, dass zukünftig mehr Beschneidungen nicht medizinisch sachgerecht durchgeführt werden und Komplikationen verschwiegen werden, aus Angst, ansonsten strafrechtlich belangt zu werden. Komplikationen werden durch eine Kriminalisierung und Tabuisierung eher häufiger auftreten.

[Immer wieder wird auf Diskussionen über andere formen der Beschneidung von Jungen in Religionen als Teil der Argumentation für eine Kriminalisierung der Beschneidung verwiesen.]

Wenn die Praxis einer Religion sich ändern soll, muss der Impuls von innen kommen

[Ich] sehe es nicht als die Aufgabe von Parteien an, Vorschläge für die Änderung der Religionspraxis von Juden, Jüdinnen, Muslima und Muslimen zu machen. Von daher halten ich den Vorschlag […], Beschneidung bei unter 14 Jährigen in Deutschland zukünftig nur noch als symbolische Beschneidung durchzuführen, für nicht richtig. Die Mehrheit der muslimischen und jüdischen Gemeinden und Organisationen halten eine „symbolische Beschneidung“ nicht für einen adäquaten Ersatz für die Beschneidung.

[Ich] bin überzeugt: Wenn die Praxis einer Religion verändert werden soll, dann muss der Impuls von innen kommen.

Die Beschneidung ist für viele jüdische und muslimische Menschen auch Symbol von Zusammengehörigkeit, das in Situationen gesellschaftlicher Diskriminierung und Stigmatisierung eine hohe Bedeutung bekommt. Wir haben nicht das Recht, diese Eigendefinition in Frage zu stellen, schon gar nicht im Land der Schoa.

[Aus all den Voranstehenden Gründen ist eine Beteiligung an der Unterstützung Demo zur genitalen Selbstbestimmung und die Unterstützung der Dort aufgestellten Forderungen falsch.]

[Menschen müssen nicht „für“ Beschneidung sein, wenn sie sich gegen jegliche Form der Kriminalisierung von Beschneidung von Jungen einsetzen und damit deutlich machen, dass Jüdinnen, Juden, Muslima und Muslime und ihre religiösen Traditionen Teil dieser Gesellschaft sind.]“

Der Text erschien am 27. September 2012 als gemeinsame Erklärung von Christine Buchholz (MdB DIE LINKE), Werner Dreibus (MdB DIE LINKE), Stefanie Graf (Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE), Nicole Gohlke (MdB DIE LINKE), Claudia Haydt (Mitglied im Vorstand der Europäischen Linken (EL)), Luc Jochimsen (MdB DIE LINKE), Caren Lay (MdB DIE LINKE), Bodo Ramelow (MdL DIE LINKE,Ministerpräsident Thüringen), Katina Schubert (Landesgeschäftsführerin DIE LINKE Berlin)

Aus gründen habe ich ihn hier Re-Bloggt. Er ist an einzelnen stellen geringfügig geändert worden. Nicht zum Text gehören die in Eckigen Klammern gesetzten stellen und die Zwischenüberschriften. Sie sind entweder von mir oder weichen stark vom Orginal ab.

Das Orginal findest eins hier.

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Heuchler 2.0 oder Die Piratenpartei als Freunde der Jüdischen Vorhaut?

2. Juli 2012

Um es gleich zu sagen: ich bin gegen die Beschneidung von Jungen, egal ob Jüdisch, Muslimisch oder Indigen, egal ob exakt am 8 Tag nach der Geburt oder  später vor Erreichen des 16 Lebensjahres. Aber ich bin auch gegen die Taufe und jedes andere archaische Ritual, das zur Zementierung von Religionen durch den Elternwillen dient. Gegen die  Verstümmelung von Mädchen durch Beschneidung  aus  Tradition, Ethnischen oder  Religiösen Gründen bin ich ebenso.  Als Atheist kann ich gar nicht anders.

Dass das Kölner Urteil zur Beschneidung vom 26.06.2012 die besondere Situation von Angehörigen des Jüdischen Glaubens aufgrund der historischen Ereignisse in Deutschland konsequent ignoriert, darf nicht unwidersprochen bleiben. Aus Persönlicher Betroffenheit, kann ich, auch hier, gar nicht anders als wiedersprechen.

Beschneidungsverboten als Teil der Verfolgungsgeschichte

Fakt ist, Historisch verschiedene Arten von Beschneidungsverboten sind  Teil der Verfolgungsgeschichte des Jüdischen Volkes. Gerade einmal vor knapp 200 Jahren wurde in Württemberg ein über 80 Jahre lang gültiges Verbot der Beschneidung abgeschafft. Wer dies Verkennt, oder gar von „Faschismuskeule“ bei dem Hinweis auf dieses Faktum Lamentiert, der will zum Beschneidungsverbot auch noch ein Schweigegebot verhängen!

Ein deutsches Gericht verteidigt die Vorhaut Jüdischer Jungs gegen Ansprüche  ihrer beschnittenen Väter. Eine entrüstete deutsche Öffentlichkeit,  unter anderem jene Piraten, die die lqfb Initiative 3733 „Bräuche, die in die körperliche Unversehrtheit von Kindern eingreifen, sind abzuschaffen.“(1) gestartete habe,  bemerkt, offensichtlich und unübersehbar, erst in Folge des Urteils, welch eine „Unmenschliche Tortur“ den jüdischen Jungs acht Tage nach ihrer Geburt angetan wird.

Vielfach ist in einschlägigen Kommentaren zu lesen, dass, wer solches tut, auch fähig ist, den Mädchen die Klitoris wegzuschneiden, Witwen zu verbrennen und wegen des erlittenen frühkindlichen Traumas eigentlich zu allen möglichen Bösartigkeiten in der Lage ist.

Man merkt den Kommentaren und den daraufhin gestarteten initiativen an, das schon jetzt, voller Freude und Erwartung, drauf gelauert wird, erste jüdische Eltern oder Ärzte von deutschen Gerichten hinter Schloss und Riegel geschickt zu sehen, da sie meinen, am Glauben festhalten zu müssen oder zu wollen.

Hass und Verachtung statt Empathie und Diskussion

Die extreme spirituelle Bedeutung, die Berit Mila für das Jüdische Volk einnimmt, scheint den Menschen, die die Ächtung dieses Rituals fordern, nicht klar zu sein.  Ach, was schreibe ich.  Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, so ist mir klar, das  Empathie und Diskussion in ihrem wollen und streben keinen Platz haben. Sie haben ihr Urteil gefällt. Dieses Urteil basiert bei vielen auf Erkenntnissen, die sie exakt nach dem 26. Juni 2012 gewonnen haben.

Sie wollen nichts hinterfragen, Diskutieren, mit den Augen anderen sehen. Sie haben sich am 26.06.2012 eine, in Granit gehauene Meinung über etwas, was die meisten vor dem 25. Juni 2012 nicht kannten, gebildet.

Vom Licht in der Finsternis

Wie kein anderes Gebot steht die Brit Mila symbolisch für die Zugehörigkeit zum Judentum, sowohl für Juden als auch für Nichtjuden.

„Wie die Brit Mila in der Vergangenheit eine wesentliche Grundlage der jüdischen Religion und damit des jüdischen Volkes bildete, so wird sie auch in der Zukunft unverzichtbar und unabänderlich ein prägendes Element für die Zugehörigkeit zum Judentum darstellen, in Einklang mit dem ethischen Gesetzeswerk der Halacha, und als Ausdruck des Annehmens des Bundes mit dem Ewigen durch Sein Volk.“ (2)

Berit Mila wurde  an den Finstersten Orten, die ein Mensch sich vorstellen kann, seien es die Gettos von Warschau, Riga, Lemberg,  in KZ’s wie  Auschwitz-Birkenau ebenso wie in Majdanek und an all den anderen Orten, deren Namen schrecken, Leid und Vernichtung bedeuten, voll Freude, als  Zeichen, das es auch in den Dunkelsten Stunden Hoffnung auf eine überleben gibt, gefeiert.

Dieses Ritual, das nicht nur an diesen Orten des Schreckens, eines der wichtigsten jüdischen überhaupt ist, ist es deshalb, weil sich in ihm der unerschütterliche Glaube an den Fortbestand des jüdischen Glaubens ausdrückt, die Hoffnung darauf, dass der Bund Abrahams mit Gott in alle Ewigkeit Bestand haben wird!

Finsteren Phrasen statt Innehalten und Nachdenken

Ich habe ein massives Problem damit, dass just nach dem Urteile die Hasser alles Jüdischen und Islamischen aus ihren Löchern gekrochen kommen. Das sie  Morgenluft witterten und allem, was sich der wohlfeilen Zustimmung zum Urteil nachdenklich in den Weg stellt mit finsteren Parsen bewerfen.

Besonders aber habe ich ein Problem damit, dass es auch bei der Piratenpartei Freibeuter des Populismus gibt, die in den trüben Gewässern des antijüdischen und antiislamischen Beute zu machen hoffen und dafür das Feld der  „religiös motivierter Gewalt gegen Kinder“ entdecken.

Wo waren diese tapferen Kämpfer für die Vorhaut jüdischer und muslimischer Jungen vor dem 26. Juni 2012 eigentlich?  Wer, wie TERRE DES FEMMES, schon seit Jahren Teil des weltweiten Kampfes gegen Genital-Verstümmelung ist, der ist für mich glaubwürdig, auch in seinen Äußerungen gegen Beschneidung bei Jungen, wenn dies auch ein vollkommen anderes Feld als das ihre Arbeit ist.

Wer aber meint, ein Menschenrecht auf die Intakte Vorhaut  erfinden zu müssen, exakt zu der Zeit, zu der in den Foren er deutschen Zeitungen Sätze über Juden wie  „es wird niemand gezwungen hier zu bleiben wen es ihm nicht mehr in Deutschland gefällt “ und sachliche Diskussionsbeiträge zum Thema wie  „Zum Bezahlen sind die Ungläubigen immer gut. So sieht’s aus. Aber darüber redet keiner.“ zu tausenden Verbreitet werden, der hat meines Erachtens nach ein Problem!

Der hat ein Problem mit seiner Verortung. Vor dem 25.Juni 2012 wäre eine Diskussion über die lqfb Initiative 3733 eine halbwegs rationale gewesen. Vor dem 25. Juni wäre es eine initiative gewesen, bei der ich gesagt hätte, ok, ich mache mir die Mühe, alle mir bekannten Initiationsriten als Vorschlag zur Erweiterung einzubringen.

Vor dem 25.Juni 2012 hätte ich gesagt, lasst uns das tun, was die Piratenpartei auszeichnet: mit den Menschen, die  Initiationsriten, auch die Beschneidung  als Teil ihres Glaubenskonzeptes begreifen, reden.

Als Letztes: vor dem 25.Juni 2012 hätte ich das Nachdenken über eine symbolische Beschneidung von Kindern als Auseinandersetzung mit einem Ritus, der mir als archaisch erscheint, und als Bereicherung der Diskussion empfunden.

Wie gesagt, dies war einmal.

Ich kann einfach Initiativen nicht als unabhängig vom Zeitgeist und als Ausdruck einer tieferen Überzeugung identifizieren wenn die Initiatoren so absurd abhängig von einer aus dem Ruder gelaufenen Diskussion wie der über ein Beschneidungsverbot handeln. Hier muss ich sie aber als teil der Menschen, die in den Kloaken des Internets den Traum der Einschränkung der Religionsfreiheit von Juden und Muslim Träumen, wahrnehmen.Mir beleibt aber, durch die einseitige Aufmachung der Initiative und den Zeitpunkt der Präsentation, gar nichts anderes Übrig. Alles andere würde bedeuten, das ich mich selber betrügen würde!

Heuchelei und Doppelmoral

Hinzu kommt noch die abgrundtiefe Heuchelei der Freunde der jüdisch/muslimischen Vorhaut.

Denn, und das muss man ganz klar sagen: Die lqfb Initiative 3733 „Bräuche, die in die körperliche Unversehrtheit von Kindern eingreifen, sind abzuschaffen.“ richtete sich eindeutig und ausschließlich gegen Juden und Muslime!

Ich wünschte mir, dass die Piratenpartei nicht mit zweierlei Maß messen würde. Wenn Piraten dem jüdischen und muslimischen Glauben ihre Initiationsriten mit der Begründung des Selbstbestimmungsrechts verweigern, müssen ebenjene Piraten das auch mit dem Christentum machen und Kindertaufe, Kommunion, Firmung, und Konfirmation verbieten.

Nun, dabei müsste man sich aber als Laizistische Partei Präsentieren, müsste über zwang in Religionen allgemein Diskutieren. Das wäre natürlich Zuviel verlangt von Menschen, denen es einzig darum geht, auf der Welle der augenblicklichen Empörung zu reiten!

Aber eines ist klar, nach dem Urteil und dem Überbordenden Hass, der ihnen und ihren Traditionen entgegenschlägt, werden Juden und Muslime sich fortan in Deutschland noch weniger heimisch als zuvor fühlen.

Nachtrag:

Wie üblich in der Bundesrepublik kommt man auch bei der Frage der Beschneidung nicht um die Vermengung einer Einzelfrage, die auch Juden betrifft,  mit der Politik des Staates Israel herum. Hier eins der nicht ganz so Widerwärtigen Exemplare: „kann ruhig auch gefragt werden, inwiefern sich eine irreversible religiöse Körpermodifikation,….. Ironie: Analog zum Siedlungsbau in Palästinensergebieten werden auch hier Tatsachen geschaffen.“ ( http://storify.com/ath_nikow/das-beschneidungsverbot-von-koln )

https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3733.html

Beschneidung und jüdische Identität, von Rabbinerin Dr. Yael Deusel, http://a-r-k.de/britmila/